Pracownia Architektury G³owacki 123456789
 
     
 

SCHLESISCHES MUSEUM IN KATOWICE

Internationaler Wettbewerb für das neue Schlesische Museum in Katowice

ort Katowice
entwurf
2006/2007
autor dr.-ing. arch. Tomasz G³owacki
project team dipl.-ing. arch. Agata Kaczmarek, Micha³ Mrzewa, dipl.-ing. arch. Pawe³ Wróblewski, dipl.-ing. arch. Pawe³ Steæ, Sylwester Duda,
Anna Patyk, Iwona Nowakowska, Tomasz Szeremeta, Micha³ Gdak

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Das neue schlesische Museum wurde entworfen um die Identität der Stadt Katowice und der ganzen Region hervorzuheben, die stark verbunden ist mit dem Bergbau und Steinkohleabbau. Das architektonische Anliegen war es, den Genius Loci an dem für das Museum bestimmten Ort, der vorher eine Kohlemine im Herzen von Katowice war, beizubehalten. Das Gebäude erinnert an das Symbol der Kohleminen und ganz Schlesien, ein Steinkohlebrikett. Der leicht über dem Boden schwebende Kubus, unterscheidet sich bewusst von seinem urbanen Umfeld. Im Ergebnis ist er sowohl ein Monument der Natur, als auch der schlesischen Kultur. Mit seinen Symbolismus weist es auf die grundlegende Wichtigkeit des Museums als Schatzkammer der Erinnerung und des kulturellen Erbes hin. So wie eine Mine die Ablagerungen vergangener Zeiten ausgräbt, so zeigt das Museum seine Sammlungen der Welt. Das charakteristische Aussehen des Standortes wird erbaut mit den Elementen der Minen des 19. Jhd., Ziegelwände, industrielle Stahlstrukturen und Schächte. Dennoch, es ist die schwarze, längliche Masse des Museums, die den Hauptcharakter der Umgebung ausmacht. Das grazile Fachwerk des "Warszawa" Schachtturms bildet die vertikale Dominante im Gebiet, wohingegen die steinige Form des entworfenen Gebäudes den horizontalen Gegenpunkt bildet. Die irreguläre, kubische Form ist mit Lichtschächten perforiert, die sich in gläsernen Atrien manifestieren.

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