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MILITÄRMUSEUM
Wettbewerb für das polnische Militärmuseum in Warschau
ort Warschau, Polen
entwurf 2009
autor dr.-ing. arch. Tomasz G³owacki
project team dipl.-ing. arch. Katarzyna Rybczyñska, dipl.-ing. arch. Marta Wierzbicka, dipl.-ing. arch. Agnieszka ¦liwiñska,
dipl.-ing. arch. Pawe³ Wróblewski, Sylwester Duda, Anita Baron, Marzena Staroñ modell £ukasz Jagoda
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Die Burg von Warschau ist sowohl im kleinen als auch im großen Maßstab einzigartig. Die Absicht des Projektes war es den militärischen Charakter des Ortes aufzuzeigen und gleichzeitig einen neuen, klaren räumlichen Plan vorzuschlagen. Das bislang unzugängliche Gelände sollte geöffnet werden und zusammen mit den Dämmen und den ausgetrockneten Gräben ein Ort für Bildung und Erholung werden.
Der Charakter der Burg ergibt sich aus dem in der Nähe befindlichen Wis³a Fluss, voluminösen Verteidigungsanlagen und gut erhaltenen Gräben, die nun als Stadtpark dienen. Der neue Komplex wurde in Anlehnung an diese Elemente und der Topografie des Schlachtfeldes geformt. Die neu eingeführten Elemente erinnern direkt oder indirekt an Schützengräben, Barrikaden und andere Verteidigungsanlagen. Starke, geometrische Körper in der Form von Gängen überdachen das Grundstück und bilden Ausstellungsräume. Jeder dieser Achsen des Gebäudes sitzt auf einen Sockel, der die Verbindung zwischen Gang- und Gangzwischenraum ermöglicht. Die Fassade besteht aus vertikalen ausgeschnittenen Betonprofilen. |
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