Das Projekt ist ein Resultat aus den den Gegebenheiten des Grundstücks und den daraus resultierenden Einschränkungen. Die Notwendigkeit eine Barriere gegen den Zugverkehr zu errichten und gleichzeitig eine Verbindung zwischen den separierten Gebieten sicherzustellen, verlangte nach einer sehr optimierten Lösung hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und sozialen Ansprüchen. Es wurde eine symbiotische Verbindung zwischen Wohnblock und einer Passage mit Einzelhandelsflächen vorgeschlagen, als eine Metapher für Hecke und Band ( Lebendige Grenze + lebendige Brücke = Hecke + Passage ).
Die zwei kontrastierenden Massen des Wohngebäudes und der Leichtbau des verbindenden Bandes der Verkaufsflächen verbinden sich zu einen kohärenten System mit inneren Synergien. Ein 270m langes Gebäude mit 6 Geschossen ordnet das umgebenden Stadtgewebe. Durch Schaffung einer städtischen Straßenfront wird der linearen Charakter der Lastenstraße mit seinen länglichen Gebäuden und Erschließungssystem untermauert. Das Band der neuen Passage, welches sich dynamisch zu und über die Eisenbahngleise erhebt wirkt massiv, klar und expressiv. Die Fassade hingegen, mit ihren leichten Materialien, scheint die Masse des Hauses zu verringern. Ephimerische Materialien wie Glas und Blattwerk zeichnen die langen und vergleichbaren hohen Wände des Hauses aus und die hervorstehende Balkone beleben die grüne Masse. |