Die Wohnüberbauung Kobra ist ein niedriger Komplex von Patiohäusern, die sich spiralförmig um einen zentralen Hof winden. Es entsteht eine Bedachung, welche die allgemeinen Bereiche (Freizeit, Parken, etc.) vor Sonne und Regen schützt. Die vorgeschlagene Struktur definiert die äußeren Kanten des Stadtblocks und formt eine der Ecken durch einen dominierenden Wohnturm aus. Die äußere Struktur erlaubt verschieden Konfigurationen der einzelnen Wohneinheiten. Diese besteht generell aus einem Wohnraum von 5x10x6m, der sich um einen privaten Patio legt. Er wird erweitert durch ein Arbeitsraum, der von 15 bis 75 m2 variiert. Die in Leichtbauweise konstruierten Holzrahmenkonstruktionen bilden eine Kette statisch unabhängigen Elementen auf Stahlstützen. Die Wohnungen werden von einer sich mit der Struktur windenden Straße erschlossen wobei sie ein Gefälle von 0-4% aufweist. Der Boden aus Stahlgittern erlaubt es dem Licht bis zum Boden durchzudringen und ermöglicht so die Entwicklung von Pflanzen und Bäumen.
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